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„So sind die Männer“ (1922)
Filmdebüt 1922 als Kammerzofe (Georg Jacoby).
„Der blaue Engel“ (1930)
In Marlenes erstem Schritt zum Weltruhm verkörpert sie die verruchte Nachtclubsängerin Lola Lola in der Heinrich Mann-Verfilmung (Josef von Sternberg).
„Marokko“ (1930)
Wüstenmelodram, in dem Sternberg das Rollenbild der Dietrich erweitert: Sie sollte z.B. ein französisches Lied singen und dann eine andere Frau küssen.
„Entehrt“ (1931)
Das Drama von Josef von Sternberg nimmt das seinerzeit beliebte Genre des Spionagefilms auf. Er überführt das Genre in eine ungewöhnliche Textur von Glamour und artifizieller Natur. Marlene Dietrich ist als Geheimagentin X 27 zu sehen.
„Shanghai Express“ (1932)
Diese romantische Abenteuergeschichte mit ambitionierter Kameraarbeit und geschickter Montage ist der perfekte Rahmen für die Selbstdarstellung von Marlene Dietrich. Es gab drei Oscar-Nominierungen für diesen Film (beste Kamera, bester Film und beste Regie).
„Blonde Venus“ (1932)
Ein brillant inszeniertes Melodram, das unter größten Auseinandersetzungen zwischen Star und Regisseur, zwischen Regisseur und Studio zustande kam. Die "blonde Venus" ist das absolute Zentrum des Films, ob sie sich als einfache Hausfrau, als rührende Mutter, als Welt- und Halbweltdame oder als Flittchen präsentiert.
„Die scharlachrote Kaiserin“ (1934)
Der Historienfilm besticht durch ästhetische Kompositionen, nicht durch Geschichtstreue. Sternberg wollte seine Hauptdarstellerin mal wieder nur in schönes Licht stellen.
„Der Teufel ist eine Frau“ (1935)
Marlene Dietrich in Glanzrolle, der betörenden Femme fatale, der zwei Männer in einem imaginären, operettenhaften Spanien zum Opfer fallen. Ein von zahlreichen kreativen Geistern getragener Film.
„Sehnsucht“ (1936)
Mit diesem Film (Frank Borzage) versuchte die Paramount, das etwas lädierte Image von Marlene Dietrich mit bekannten Rezepten aufzubauen. Auch Gary Cooper, ihr Partner aus „Morocco“, wurde ihr wieder an die Seite gestellt. Es entstand eine leichte, etwas amoralische Komödie.
„Engel“ (1937)
Ernst Lubitschs Film bildet hier einen totalen Gegensatz zu den Filmen von Josef Sternberg. Die elegante Komödie zeigt Marlene Dietrich zwischen zwei Männern, zwischen erotischem Abenteuer und der Diplomatie der Ehe. Dieser Film ist eine Gratwanderung zwischen den Zwängen der Zensur und der Dramaturgie einer erotischen Komödie.
„Der große Bluff“ (1939)
Auf Drängen Josef von Sternbergs nimmt Marlene Dietrich die Hauptrolle in George Marshalls Western-Komödie an. Sie erlangt ein neues Image und bekommt so weitere Western-Angebote.
„Martin Roumagnac“ (1946)
Hauptdarsteller war neben ihr Jean Gabin, der auch die Idee zu diesem Film lieferte. Zu Beginn des Krieges waren sie ein Paar und setzten hier ihr früheres Verhältnis fort. Dieses scheiterte aber schließlich daran, dass Gabin von seiner Geliebten verlangte, in Frankreich zu bleiben, während sie ihre Hollywood-Karriere fortsetzen wollte.
„Eine auswärtige Affäre“ (1948)
Eine Dreiecksgeschichte inszeniert als ironisches Wechselspiel zwischen Moral und Unmoral, das Billy Wilder mit seinem "Komödien-Touch" wirkungsvoll überzogen hat. Hauptpersonen sind ein US-Besatzungsoffizier und eine spröde amerikanische Kongressabgeordnete im Berlin der ersten Nachkriegsjahre.
„Engel der Gejagten“ (1952)
Fritz Lang schrieb das Drehbuch für Marlene Dietrich um. Der von ihr dargestellten Altar Keane gibt er die Vergangenheit eines Stars in der Welt des Western-Films.
„Zeugin der Anklage“ (1958)
Von Wilder mit Perfektion gestaltetes Kriminaldrama nach einem Theaterstück von Agatha Christie. Marlene Dietrich hat seit langem nicht mehr so gut gespielt: Für sie ist es völlig neu, einen abgerundeten Charakter zu spielen und nicht nur ihre eigene Persönlichkeit zur Geltung zu bringen.
„Im Zeichen des Bösen“ (1958)
Ihr Freund Orson Welles gibt Marlene Dietrich die schönste Rolle ihres Lebens. Es ist nur eine kleine Rolle, aber Marlene sagt über sich selbst, dass sie nirgends so gut war, wie dort. Sie verkörpert Tanya, eine zigarrenrauchende mexikanische Puffmutter.
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